Das perfekte Briefing für Ihren Sprecher

Professionelles Sprecherstudio mit Mikrofon, offenem Manuskript und Briefing-Notizen auf dem Tisch – KI-generiertes Symbolbild für Voice Over Vorbereitung.Ein gutes Voice Over beginnt nicht erst am Mikrofon – sondern bei einem sauberen Briefing. Wer seinem Sprecher die richtigen Informationen an die Hand gibt, spart Zeit, vermeidet Korrekturen und bekommt genau die Aufnahme, die zur Marke, zur Stimmung und zum Ziel des Projekts passt.
Nach über 30 Jahren am Mikrofon weiß ich: Ein präzises Briefing entscheidet über 80 % des Ergebnisses.

Wenn Sie grundsätzlich wissen möchten, worauf es bei einem guten Sprechertext ankommt, empfehle ich Ihnen vorab diesen Artikel:
👉 Der perfekte Sprechertext – 10 Fehler, die Sie vermeiden sollten


1. Ziel des Projekts (Was soll die Aufnahme erreichen?)

Formulieren Sie möglichst klar:

  • Was ist das Ziel? Aufmerksamkeit? Vertrauen? Erklärung?

  • Wer ist die Zielgruppe?

  • Welche Wirkung soll die Stimme erzielen?

Ein professioneller Sprecher denkt diese Fragen beim Einsprechen immer mit – je klarer Ihre Antworten, desto treffsicherer die Umsetzung


2. Verwendungszweck (Wo wird die Aufnahme ausgespielt?)

Der Einsatzort beeinflusst nicht nur die Rechte, sondern auch Tonfall, Tempo und Energie.

Beispiele:

  • Imagefilm

  • Werbespot (Radio, TV, Social Media)

  • E-Learning

  • Telefonansage

  • Erklärvideo

Wenn Sie unsicher sind, welche Nutzung für Ihr Projekt relevant ist, finden Sie hier eine klare Übersicht:
👉 Was kostet ein Sprecher? Preise & Nutzungsrechte


3. Sprechstil & Tonalität

Beschreiben Sie kurz, wie es klingen soll. Zum Beispiel:

  • ruhig & vertrauensvoll

  • dynamisch & werblich

  • seriös & sachlich

  • warm & erzählerisch

Wenn Sie Referenzen haben (Videos, Spots, Marken), schicken Sie diese gern mit.
Ein erfahrener Sprecher erkennt daran sofort, in welche Richtung es gehen soll.


4. Tempo & Länge

Bitte geben Sie an:

  • feste Länge (z. B. 30 / 60 Sekunden)

  • freies Tempo ohne Timing-Vorgabe

  • lippensynchron / timinggenau

Gerade hier zeigt sich der Unterschied zwischen KI-Stimme und Mensch.
Warum Layouts mit KI-Stimmen oft trügerisch sind, lesen Sie hier:
👉 KI oder Mensch? Warum die KI-Stimme den Profisprecher nicht ersetzt


5. Betonungen & Besonderheiten

Markieren Sie bitte:

  • Markennamen

  • Fachbegriffe

  • gewünschte Betonungen

  • Pausen oder emotionale Wendepunkte

Je besser der Sprecher weiß, wo die Musik spielt, desto weniger Revisionen sind nötig.


6. Technische Wünsche

Kurze Info genügt:

  • Dateiformat (WAV / MP3)

  • Mono oder Stereo

  • eine oder mehrere Dateien

  • Benennung der Files

So vermeiden wir Rückfragen und Zeitverlust.


7. Musik oder Video vorhanden?

Wenn Sie bereits Musik oder einen Rohschnitt haben, stimme ich das Voice Over gern darauf ab:

  • Pausen

  • Spannungsbogen

  • Energieverlauf

Das Ergebnis wirkt deutlich homogener und professioneller.


8. Feedback & Ansprechpartner

Bitte klären Sie vorab:

  • Wer gibt Feedback?

  • Wie viele Freigabeschleifen sind geplant?

  • Bis wann wird die Aufnahme benötigt?

Das sorgt für einen reibungslosen Ablauf – für alle Beteiligten.


Fazit: Ein gutes Briefing spart Zeit, Geld und Nerven

Ein sauber formuliertes Briefing:

  • reduziert Korrekturen

  • beschleunigt die Produktion

  • führt zu besseren Ergebnissen

Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Briefing vollständig ist oder Ihr Text wirklich sprechfertig klingt, melden Sie sich einfach.

👉 Kontakt zu Alex John
Ich schaue gern über Ihren Text und sage Ihnen offen, was funktioniert – und was nicht.

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