Es gibt Sätze, die sagt man als Dienstleister nicht besonders gern.
Nicht, weil sie falsch wären – sondern weil sie unbequem sind.
Nach über 30 Jahren als professioneller Sprecher weiß ich:
Ehrlichkeit ist nicht immer verkaufsfördernd im ersten Moment – aber langfristig unverzichtbar.
Dieser Artikel handelt von genau solchen Sätzen.
Von Dingen, die ich Kunden manchmal lieber nicht sage – die ich aber sagen sollte, weil sie am Ende zu besseren Ergebnissen führen.
„Der Text ist zu lang.“
Das ist wahrscheinlich der Satz, den ich am häufigsten denke – und den ich trotzdem immer wieder ausspreche.
Viele Texte sind:
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inhaltlich korrekt
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sauber formuliert
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gut gemeint
… aber für gesprochene Sprache schlicht zu lang.
Auf dem Papier passt alles.
Gesprochen funktioniert es nicht – zumindest nicht natürlich.
Ein professioneller Sprecher kann viel kompensieren, aber keine Physik aushebeln:
Atem, Pausen und Verständlichkeit brauchen Zeit.
👉 Genau deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben:
Der perfekte Sprechertext – 10 Fehler, die Sie vermeiden sollten
„So klingt das gesprochen nicht glaubwürdig.“
Manche Sätze sehen geschrieben gut aus – gesprochen wirken sie steif, künstlich oder überladen.
Das liegt nicht am Sprecher.
Das liegt am Text.
Ein professioneller Sprecher erkennt solche Stellen sofort:
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verschachtelte Satzkonstruktionen
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Marketingsprache ohne Luft
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Aussagen, die niemand so sagen würde
Diese Dinge offen anzusprechen ist unangenehm – aber notwendig.
Denn Glaubwürdigkeit lässt sich nicht „einsprechen“, wenn sie im Text fehlt.
„Mit einer KI-Stimme täuschen Sie sich gerade selbst.“
KI-Stimmen sind schnell, billig und auf den ersten Sekunden oft beeindruckend.
Aber sie erzeugen häufig ein falsches Gefühl von Sicherheit.
Typisches Szenario:
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Layout mit KI-Stimme passt zeitlich
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Kunde ist zufrieden
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echte Aufnahme folgt
-
plötzlich passt der Text nicht mehr
Warum?
Weil KI-Stimmen unnatürlich schnell sprechen, Pausen ignorieren und keine echte Dramaturgie haben.
Wenn es passt, sage ich das offen.
Und wenn nicht, ebenso.
👉 Ausführlich dazu hier:
KI oder Mensch? Warum die KI-Stimme den Profisprecher nicht ersetzt
„Zwei Revisionen sind sinnvoll – zehn nicht.“
Viele Revisionen wirken auf den ersten Blick gründlich.
In der Praxis sind sie oft ein Zeichen von Unsicherheit.
Ein gutes Projekt braucht:
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ein klares Ziel
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ein sauberes Briefing
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Vertrauen in die Umsetzung
Zu viele Korrekturschleifen machen ein Ergebnis selten besser – nur unentschlossener.
👉 Genau deshalb empfehle ich ein klares Briefing:
Das perfekte Briefing für Ihren Sprecher
„Das hier ist kein Preisproblem, sondern ein Entscheidungsproblem.“
Manchmal wird über Preise diskutiert, obwohl das eigentliche Problem ein anderes ist:
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unklarer Einsatzzweck
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fehlende Entscheidung über Stil
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wechselnde Meinungen
Ein professioneller Sprecher kostet Geld – ja.
Aber schlechte Entscheidungen kosten oft mehr.
👉 Transparente Infos zu Preisen und Rechten finden Sie hier:
Was kostet ein Sprecher? Preise & Nutzungsrechte
Warum ich diese Dinge trotzdem sage
Weil ich kein reiner „Ableser“ bin.
Und auch keiner sein will.
Ein professioneller Sprecher trägt Verantwortung:
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für die Wirkung der Botschaft
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für die Marke des Kunden
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für das Ergebnis
Manchmal heißt das:
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widersprechen
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bremsen
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vereinfachen
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Klartext reden
Nicht aus Prinzip – sondern aus Erfahrung.
Fazit: Ehrlichkeit ist kein Risiko – sondern Qualitätsmerkmal
Ich sage Kunden nicht immer das, was sie hören möchten.
Aber ich sage ihnen das, was sie hören sollten, damit ihr Projekt funktioniert.
Wenn Sie jemanden suchen, der:
-
ehrlich berät
-
mitdenkt
-
nicht alles einfach „durchwinkt“
dann sind Sie bei mir richtig.
👉 Kontakt zu Alex John
Schicken Sie mir Ihren Text – ich sage Ihnen offen, was funktioniert.
Und was nicht.


